Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                                 Die neuesten 48 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 18/11/2017, 12:04 von Udo Resch
sauropsisSauropsis gehört zu den Raubfischen aus den Solnhofener Plattenkalken (Tithonium, Oberjura). Nach Angaben unserer Partnerseite www.solnhofen-fossilienatlas.de erreichen ausgewachsene Individuen der Gattung Längen von mehr als anderthalb Metern. Insofern dürfte das hier vorgestellte Exemplar mit 32 cm Länge als juveniles Individuum einzustufen sein. Der Autor erhielt das Stück in anpräpariertem Zustand vorgelegt und zögerte nicht lange, als er gefragt wurde, ob er es präparieren wolle, denn die Ausgangssubstanz war gut, es war diesmal kein unüberschaubares "Großpuzzle", dennoch mussten bei der Präparation einige Klippen umschifft werden. Neben der Freilegung noch ganz oder teilweise im Gestein verborgener Flossen galt es vor allem eine gefällige Matrixgestaltung vorzunehmen. Wie dies gemacht werden kann, hat Udo Resch im Bericht dokumentiert. Am Ende liegt ein Fossil vor, dass jedem Museum als Exponat zur Ehre gereichen würde.
Geschrieben am 11/11/2017, 19:02 von Ralf Hildner
mineralientage-muenchen2017Die Mineralientage München, Europas größte Messe für Fossilien, Mineralien, Edelsteine, Schmuck, und Zubehör fand vom 27.-29. Oktober 2017 statt. Anziehungspunkte für die Besucher waren in diesem Jahr u. a. die Sonderschauen „Yin & Yang der Urweltozeane“ mit den Themen süddeutscher Unterjura und Eozän von Monte Bolca sowie die Mineralien-Ausstellungen "From Mine to Mine - Aus der Mine in die Vitrine" und "From Mine to Mine - Alpine Minen". Jahr für Jahr gelingt es dem Veranstalter aufs Neue spektakuläre Sonderschauen auf die Beine zu stellen. Im Fossilienbereich waren in desem Jahr u. a. die Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns an der Sonderschau beteiligt. Der Autor beschreibt seine Eindrücke von Sonderschauen und Messeangebot, gestützt auf 67 Abbildungen teils spektakulärer Fossilien und Mineralien.
Geschrieben am 03/11/2017, 19:32 von Guido M. Berndt
mansfelder-kupferschieferIm Mansfelder Revier besteht mancherorts die Möglichkeit auf "Fischfang" in den Kupferschiefer-Ablagerungen des Zechsteinmeeres (Perm) zu gehen. Es handelt sich bei den Aufschlüssen um Bergbauhalden. Der Autor begab sich, auf die Einladung eines Sammlerfreunds hin, in diesem Jahr mit seinem Sohn erstmals auf die Suche im Kupferschiefer und schildert die Eindrücke eines interessanten und erfolgreichen Tags im Gelände. Statistisch entfallen etwa 90 % der Fisch-Funde, die man im Kupferschiefer tätigt, auf den wegen seiner Häufigkeit "Kupferschieferhering" genannten Fisch Palaeoniscum freieslebeni. Von dieser Spezies konnten dementsprechend im Laufe des Tages mehrere Exemplare geborgen werden. Das vollständigste Individuum war auf zwei Platten verspalten. Oft werden derartige Stücke mit Platte und Gegenplatte magaziniert, doch entschied sich Guido Berndt in diesem Fall dazu, das Wagnis einer Transferpräparation einzugehen - eine Methode mit der er im Solnhofener Plattenkalk bereits gute Erfahrungen gesammelt hatte. Dass diese Technik nicht nur im Plattenkalk zum Erfolg führen kann, lesen und sehen Sie im Bericht.
Geschrieben am 28/10/2017, 12:00 von Stefan Breier
buttenheim-september-2017Ende September 2017 besuchte Stefan Breier mit seinem Sammelfreund Manfred Bade wieder einmal die Tongrube Buttenheim. Zunächst galt das Hauptinteresse der Beiden dem massenhaften Vorkommen der Pleuroceraten in der Spinatum-Subzone, doch dann stellte sich gegen Ende des ersten Sammeltages heraus, dass die in letzter Zeit kaum noch zugängliche Erzbank im Bereich der Grubensohle auf einigen Quadratmetern aufgeschlossen war. Überraschend schnell konnten dort Exemplare der begehrten "Klassiker" aufgespürt werden, so wurden eine Pseudokatosira und ein großer Amaltheus geborgen. Leider fehlten einige Windungen der Spitze der Pseudokatosira, was zunächst in der Freude über den Fund gar nicht auffiel. Glücklicherweise konnte die Spitze am nächsten Tag noch im Negativabdruck geborgen und das Stück zusammengeführt werden. Diese Stücke werden zusammen mit einer ganzen Reihe anderer neuer und bereits präparierter Funde aus dem gesamten Oberpliensbachium-Profil von Buttenheim im Artikel vorgestellt, der durch 3D-Fotos ausgewählter Exemplare abgerundet wird.
Geschrieben am 21/10/2017, 10:57 von Justus Güttler
chelocrinus-aus-dem-goettinger-muDer Untere Muschelkalk in Südniedersachsen ist ein anspruchsvolles Terrain für Fossiliensammler und Paläontologen. Schon die Ansprache der relevanten Verschüttungslagerstätten im Gelände erfordert Detailkenntnisse der Stratigraphie. Hat man sie dann entdeckt, hat man noch lange keine Garantie, dass am jeweiligen Standort auch tatsächlich Stachelhäuter verschüttet wurden. Das ausdauernde Suche trotzdem zum Erfolg führen kann, zeigt der im Bericht vorgestellte Fund einer 20-armigen Seelilie der Gattung Chelocrinus auf, die der Autor vor einem Jahr fand und in eine stabile Matrix umbettete - wie ihm das gelang, sehen und lesen Sie im Bericht.

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