Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                                 Die neuesten 48 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 13/08/2018, 13:54 von Die Steinkern.de Redaktion
holotypen
Geschrieben am 10/08/2018, 21:41 von Udo Resch
muensterella-scutellarisDie Spezies Muensterella scutellaris gehört zu den Tintenfischen (Teuthoidea). Der Autor erhielt von einem Bekannten ein mit einer Größe von 20 cm für diese Art ausgesprochen stattliches Exemplar zur Präparation vorgelegt. Auf unserer Partnerseite, dem Solnhofen-Fossilienatlas abgebildete Stücke derselben Art sind überwiegend nur etwa halb so groß, eine Ausnahme stellt ein dort abgebildetes Exemplar aus dem Museum Bergér dar, das immerhin 19 cm misst. Im vorliegenden Artikel beschreibt Udo Resch in gewohnter Manier wie er zunächst das Gestein formatierte, wie er die dünnen Platten mit dem Fossil zusammenfügte, diese auf einen Trägerstein aufklebte und auch wie die anschließende Stichelpräparation vonstatten ging und welche Schwierigkeiten hierbei auftraten. Nach rund 13 Stunden Arbeit ist abermals aus einem scheinbaren Trümmerhaufen ein ästhetisch ansprechendes Exponat entstanden, an dem sich die anatomischen Details des Tintenfischs dank dessen überwiegend sehr guter Erhaltung exzellent studieren lassen.
Geschrieben am 03/08/2018, 15:53 von Ronald Grube
baltikumIm Jahr 2015 besuchte der Autor das Baltikum. Die erste Reise, welche ihn von Tallinn über Riga nach Vilnius führte, gefiel ihm so gut, dass er schon im darauf folgenden Jahr erneut die Region aufsuchte. Neben der Suche nach Fossilien kam bei beiden Reisen auch das Kulturprogramm nicht zu kurz, denn auch in dieser Hinsicht bietet das Baltikum interessierten Urlaubern einige Attraktionen. Die während der Exkursionen gesammelten Fossilien stammen überwiegend aus dem Paläozoikum. Natürlich dürfen bei einer Exkursion ins Baltikum auch Baltische Bernsteine (Succinit) nicht fehlen. Der Autor wurde in dieser Hinsicht bei Nida (Litauen) und Pionerski (Oblast Kaliningrad) fündig.
Geschrieben am 27/07/2018, 13:01 von Paul Freitag
harpes-ardennenVertreter der Familie Harpetidae gehören aufgrund ihrer attraktiven Kopfschilde zu den beliebten und gesuchten Raritäten unter den devonischen Trilobiten. Treten sie in Marokko noch relativ zahlreich auf, so sind Harpetiden aus der Eifel und den belgischen Ardennen schon um einiges seltener. Benedikt Magrean fand in Belgien eine Stufe mit einem kompletten Harpes und zwei isolierten Kopfschilden, die er dem Autor des Artikels zur Präparation anvertraute. Trotz einer recht schwierigen Ausgangslage in Sachen Gesteinsgestaltung und Verwitterungsprozessen, die entlang von Kluftfugen die Schalensubstanz der Trilobiten beeinträchtigt hatten, führte die 25-stündige Präparation dieses besonderen Fundes durch Paul Freitag schließlich zu einem ansehnlichen Ergebnis. Die Schritte bis zum Erreichen des Resultats, einschließlich der Rekonstruktion fehlender Teile von Matrix und Trilobiten, werden in zahlreichen Bildern dokumentiert und durch begleitende Texte anschaulich beschrieben.
Geschrieben am 26/07/2018, 12:36 von SNSB / Zoologische Staatssammlung München
hoehlenbaer-evolutionIm Spätpleistozän (vor 125.000 bis vor 12.000 Jahren) lebten zwei Bärenarten in Europa: der allesfressende Braunbär (Ursus arctos) und der heute ausgestorbene, vegetarisch lebende Höhlenbär (Ursus spelaeus s.l.). Durch die abweichende Ernährung besetzten die beiden Bärenarten vermutlich unterschiedliche ökologische Nischen und konnten auf diese Weise im gleichen Lebensraum koexistieren. Ein Team von Forschern aus Deutschland und Spanien hat nun anhand von Schädelmerkmalen des Deninger Bären (Ursus deningeri) herausgefunden, dass die Ernährung dieses Vorfahren des Höhlenbären, der des Höhlenbären (Ursus spelaeus s.l.) bereits sehr ähnlich war. Ursus deningeri ernährte sich vegetarisch - die einzige Entsprechung unter den rezent lebenden Bären im Hinblick auf die Beschränkung auf vegetarische Kost stellt der Riesenpanda dar.

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